• Jan Walter

Medien geben dem Iran kein Recht auf Stellungnahme


Iran sei der grösste Unterstützer des weltweiten Terrorismus, behaupten die USA, Israel und Saudi-Arabien. Was sagt der Iran dazu?


Schon seit einiger Zeit wiederholen es die Administration Trump, die Regierung Israels und die saudischen Herrscher: Der Hauptfeind Nummer eins sei der Iran. Das Regime in Teheran sei der wichtigste Unterstützer der schlimmsten terroristischen Bewegungen. Während Präsident Trumps Reise zu den US-Verbündeten Israel und Saudi-Arabien wurden die Vorwürfe gegen den Iran bei jeder Gelegenheit lautstark erhoben und die Einigkeit darin gepriesen.

Die grossen Medien in der Schweiz verbreiteten diese massiven Vorwürfe weiter – was ihrer Informationspflicht entspricht –, ohne jedoch gleichzeitig dem Iran Gelegenheit zu geben, dazu Stellung zu nehmen.

In den Richtlinien des Presserats über die Rechte und Pflichten der Journalistinnen und Journalisten heisst es:

«Aus dem Fairnessprinzip und dem ethischen Gebot der Anhörung beider Seiten («audiatur et altera pars») leitet sich die Pflicht der Journalistinnen und Journalisten ab, Betroffene vor der Publikation schwerer Vorwürfe anzuhören ... ihre Stellungnahme ist im gleichen Medienbericht fair wiederzugeben.»

Stellungnahme des iranischen Aussenministers

Infosperber holt nach, was grosse Schweizer Medien unterlassen haben. Im Folgenden Auszüge aus einer Stellungnahme des iranischen Aussenministers Mohammad Javad Zarif vom 26. Mai gegenüber der «New York Times»:

«Die Waffen für 110 Milliarden Dollar werden weder der US-Armee ‹Last abnehmen› noch der ‹langfristige Sicherheit Saudi-Arabiens› helfen, wie das US-Staatsdepartement argumentiert. Das letzte Mal gaben die Saudis so viel Geld in den Achtzigerjahren aus, als sie den irakischen Diktator Saddam Hussein zu den Waffen verhalfen, damit dieser den Iran angreift. Was hat dies dem Irak und der Welt gebracht?... Die USA sollten sich daran erinnern, woher fünfzehn der 9/11-Flugzeugentführer kamen [aus Saudi-Arabien]. Die gewaltsame Unterdrückung der Opposition kurz vor dem Besuch Trumps zeigt, dass die USA den Despoten der Region offensichtlich freie Hand gibt, friedliche Andersdenkende zu unterdrücken.Den ganzen Artikel lesen ...

#Medien #Politik

Unsere schlimmste Krise wäre, was die Menschen vor 150 Jahren ihr tägliches Leben nannten:

…kein elektrischer Strom, keine Kühlschränke, kein Internet, keine Computer, kein Fernsehen, keine übertriebene Strafverfolgung und kein Aldi oder Lidl.

Sie haben es auch so geschafft… sonst wären wir heute nicht hier!

Im folgenden Artikel will ich dir aufzeigen, was die drei wichtigsten Regeln sind! Nur wenn du diese kennst, haben du und deine Familie eine Chance zu überleben, wenn die Welt den Bach runter geht...

> hier weiterlesen