• Jan Walter

Griechische Fischer behaupten: Flüchtlingen wurden in der Türkei die Organe ausgeweidet und die Körp


Darja Aslamowa ist im Lager der Migranten auf der Insel Lesbos gewesen und fand heraus, wer und wie aus der menschlichen Tragödie Gewinn zieht. Von Darja Aslamowa, Quelle: www.kp.ru, Übersetzung: fit4Russland


Sie schwimmen in den klaren Schichten des Mittelmeers, kleine Menschen mit fest zusammengepressten Lippen und wachsfarbenen Gesichtern. Die Wellen schütteln sie wie in einer blauer Wiege. Salz zerfrisst ihre Haut und die Fische fressen ihr Fleisch. Die starke Strömung wirft kleine Wasserleichen an den griechischen Inseln direkt auf die nackten Steine.

Die vergangenen Herbst und Winter des letzten Jahres sind zu einem Alptraum für die Bewohner der Insel Lesbos geworden. Von hier bis zur türkischen Küste sind es nur sechseinhalb Kilometer. Die Leichen der Flüchtlinge, Kinder und Erwachsenen, es war nirgends Platz, sie zu begraben. Auf der Insel gibt es einfach keine Plätze auf den Friedhöfen wegen des Mangels an Land, und die Gräber sind teuer. Einmal stand der Container mit 120 Leichen fast zwei Wochen in der Hitze. Schließlich wurde in den Bergen der alte verlassene Friedhof gefunden, zu dem bereits der Durchgang zugewachsen war. Dorthin wurden sie in anonyme Gräber unter Nummern gelegt. Weder Namen noch Nationalitäten. Vielleicht wird ihnen einmal jemand ein Denkmal setzen: "Für Diejenigen, die ihr Ziel nicht erreicht haben".

Aber die griechischen Tavernen sind voll von schrecklichen Gerüchten. Betrunkene Fischer schlagen mit den Fäusten auf die Holztische und schwören: "Ja, ja! Wir sahen es mit eigenen Augen! Kinder und Erwachsene mit notdürftig vernähten Bäuchen!". Ihnen wurden die Organe ausgeweidet.

Dort, in der Türkei. Dann warfen die Hehler die Leichen in neutrale Gewässer, in der Hoffnung, dass die Fische und Salz Handwerkerarbeit unerkennbar machen.

"Warum hat die Polizei hier, auf Lesbos, die Untersuchungen nicht begonnen?", fragte ich skeptisch.

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