• Jan Walter

Gewaltbereite Bauern bei Tierschutzkontrollen


Hefenhofen ist kein Einzelfall. Immer wieder werden Kontrollen der Tierhaltung mit Beschimpfungen und Bedrohungen behindert.

Red. Tobias Sennhauser, der Autor des folgenden Beitrags, ist freischaffender Publizist und Präsident der Tierrechtsorganisation «Tier im Fokus».


Hefenhofen. Das Dorf im Oberthurgau steht für den grössten Schweizer Tierschutzskandal der letzten Jahre. Anfang August hatte der SonntagsBlick verdeckt aufgenommene Fotos veröffentlicht. Sie zeigen ausgemergelte, verletzte und tote Pferde.

Das Ausmass des Skandals sollte erst in den nächsten Wochen sichtbar werden. Wie sich herausstellte, war Bauer und Pferdezüchter Ulrich K. den Behörden seit Jahren bekannt. Bereits 2010 wurde er wegen Tierquälerei verurteilt. Und seit 2013 war K. mit einem Teil-Tierhalteverbot belegt. Doch das ignorierte er einfach.

Auf seinem Hof diktiert K. die Regeln. So prügelte K. 2005 einen unangemeldeten Kontrolleur des Amts für Umwelt (TG) kurzerhand von seinem Terrain. Die Tätlichkeit wurde mit einer Busse von 500 Franken quittiert, wie das Amt auf Anfrage bestätigt. Geändert hat K. sein Verhalten deshalb nicht. Seine Aversion gegenüber den Behörden ist geblieben. Das bekam auch der Thurgauer Kantonstierarzt Paul Witzig zu spüren. Zuletzt traute er sich angeblich selbst unter Polizeischutz nicht mehr auf den Hof von K..

Vielerorts Drohungen gegen Veterinäre

Ulrich K. ist kein Einzelfall. «Verbale Ausfälle oder sogar Bedrohungen kommen im Vollzugsalltag nicht selten vor», sagt Walter Hofstetter, Leiter Informationsdienst des Kantons Thurgau, im Auftrag des kantonalen Veterinäramts. Bei sechs bis acht Fällen pro Jahr müssten die Kontrollen der Veterinärbehörden gemeinsam mit der Polizei durchgeführt werden. Manchmal würde sie sich zudem im Hintergrund bereit halten. «Und zunehmend müssen wir die Kontrollen zu zweit vornehmen.»

Auch die Mitarbeitenden der Zürcher Veterinärbehörde werden regelmässig beschimpft und vereinzelt auch bedroht. Rund einmal im Jahr würde bei einer Kontrolle gar jemand physisch angegangen. Die Folge: «Rund 30 bis 50 Mal pro Jahr begleiten Polizeibeamte die Mitarbeitenden des Zürcher Veterinäramts bei Kontrollen», sagt die stellvertretende Zürcher Kantonstierärztin Ruth Baumgartner.

Noch öfters muss die Berner Kantonspolizei ausrücken. Bei drei bis fünf Kontrollen pro Woche wird das Veterinäramt von der Polizei begleitet. Bei 10-15 Kontrollen im Jahr ist die Polizei dabei, weil die TierhalterInnen bereits gewalttätig waren oder konkrete Bedrohungen ausgesprochen wurden. Die Zahlen sind im Vergleich zu anderen Kantonen hoch. Kantonstierarzt Reto Wyss erklärt, die Polizei werde in Bern auch bei Verdacht auf Straftatbestände aufgeboten. «Andererseits nehmen wir auch unterschwellige Sicherheitsbedenken ernst.»

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