• Jan Walter

Jerusalem Embassy Act: Trump setzt mit weisem Schachzug die zionistische Regierung Israels unter Dru


Trump hält sein Wort und schenkt klaren Wein ein. Das ist eher ungewöhnlich für einen Politiker. An diesen Präsidenten muss man sich erst gewöhnen. Kaum jemand scheint ihn zu verstehen. Selbst die alternativen Medien beissen sich an ihm die Zähne aus.


Seine Rede, die man sich UNBEDINGT anhören sollte, bevor man sein Urteil fällt, war meiner Meinung nach sehr feinfühlig und äusserst präzise formuliert; Hut ab Donald J. Trump. Zum Schluss sagte er sogar noch: "God bless the Palestinians!"


(Da die Leitmedien dermassen falsch berichten und seit Beginn eine Hexenjagd sondergleichen gegen Trump fahren, empfiehlt es sich IMMER seine Reden anzuhören, statt naiv den Nachrichten zu vertrauen.)

Während seine Vorgänger den Jerusalem Embassy Act von 1995 gemäss Schlupfloch jeweils alle sechs Monate aufs neue aufschoben und damit den Zionisten bewusst in die Karten spielten, bewies Trump Rückgrat, indem er Klartext sprach.

Der zentrale Punkt der Rede war das Votum für eine Zweistaatenlösung. Diese Ansage hat es insofern auf sich, weil sie der ultra-zionistichen Regierung Israels, die "insgeheim" eine Annexion plant, einen gewaltigen Strich durch die Rechnung zieht. Genau genommen findet die illegale Annexion inoffiziell bereits seit Jahrzehnten statt:


Auch das Greater Israel Project der Zionisten, würde mit einer Zweistaatenlösung versenkt.


Mit seinem weisen Schachzug brachte Trump noch einen zweiten Stein ins Rollen: Er richtete den Scheinwerfer auf die unlautere Regierung Israels, die nota bene auch vermehrt von den Juden angeprangert wird. Trump hat hier mit einer klassischen Paradoxintervention, gewollt oder ungewollt, die Zionisten massiv unter Druck gesetzt. Zuvor konnten sie nämlich im stillen Kämmerlein quasi unbemerkt an ihren illegalen Expansionsplänen schmieden. Tja, diese Zeit ist vorbei. Nun stehen sie wie noch nie unter scharfer internationaler Kontrolle. Selbst die bis anhin weitgehend tabuisierte Kritik am Zionismus wird lauter.

Zudem wird meines Wissens nach wie vor in vier verschiedenen Fällen gegen Netanjahu ermittelt. Ich bin gespannt, ob er das übersteht. Falls nicht, bin ich auch gespannt, was danach kommt. Ob Trump auch diesen Aspekt in seinem Kalkül miteinbezogen hat? Wenn alles gut aufgeht, bestünde zum ersten Mal seit der tragischen Ermordung Jitzchak Rabins (1995) Hoffnung auf Frieden.

#Politik

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