• Jan Walter

Sardinien: Aufschwung ohne Bankzinsen


Sardex ist ein regionaler Kreditklub für kleine und mittlere Unternehmen auf Sardinien. Die Mitglieder helfen sich gegenseitig aus der Krise - mit Erfolg. Jetzt soll das System in ganz Italien die Wirtschaft ankurbeln.


Das Gesicht von Giuseppe Littera (2. v. r.) leuchtet strahlend, wenn er von der Geschichte seines Start-ups spricht: "Es war unsere Vision, hier zu Hause wieder wirtschaftliche Perspektiven zu ermöglichen", sagt der Gründer und Geschäftsführer von Sardex.

Lange lag die Wirtschaft der Insel Sardinien brach, vor allem die gut ausgebildeten Menschen wanderten ab. Sardex sollte der Wirtschaft wieder Leben einhauchen. Als Klub für kleinere und mittlere Unternehmen (KMUs), bietet Sardex den Mitgliedern die Möglichkeit, zinsfreie Geschäfte miteinander zu machen - ganz ohne Bargeld. Die Inspiration für das Geschäftsmodell hätten sie sich beim schweizerischen Wirtschaftsring-Genossenschaft Wir geholt, erklärt Littera.

So funktioniert das Modell

Mitglieder von Sardex erhalten Zugang zu einer Onlineplattform. Dort können sie Angebote und Gesuche zu Produkten und Dienstleistungen anderer Mitgliedern finden. Die Mitglieder zahlen einander auf Kreditbasis, in sogenannten "Sardex-Krediten" und nicht in Bargeld. Die Kredite funktionieren also eigentlich wie eine Regionalwährung.

Zum Beispiel: Ein Zahnarzt, ein Lebensmittelhändler und ein Zimmermann sind allesamt Mitglieder von Sardex. Der Zahnarzt behandelt die Zähne des Zimmermanns. Dafür bekommt er Sardex-Kredite gutgeschrieben. Beim Lebensmittelhändler kann er damit einkaufen gehen. Und der Lebensmittelhändler bezahlt dann in Sardex-Krediten wieder beim Zimmermann für die neuen Regale im Laden. Damit ist der Kreditkreis geschlossen. Mehrere Transaktionen wurden getätigt, ohne dass jemand harte Euros verwenden musste, oder das Girokonto belastet wurde.

"Im Laufe eines Jahres soll jedes Sardex-Mitglied sein Kreditkonto ausgewogen für Einkäufe und Verkäufe nutzen, damit es langfristig um den Nullstand schwankt," erklärt Littera. "Das ist notwendig, damit das System funktioniert."

Jedes Mitglied handelt mit Sardex einen Höchststand und ein Tiefstand an Kreditvolumen aus; innerhalb dieser Bandbreite darf sich dann sein Sardex-Konto bewegen. Zudem stehen der Kreditstand und die getätigten Geschäfte eines jeden Mitglieds auf dessen Konto. Das wiederum ist jederzeit für alle Mitglieder auf der Onlineplattform einzusehen. "Das schafft Transparenz," sagt Littera, "und deshalb Vertrauen. Das ist wichtig."

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