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  • Jan Walter

Das Finanzsystem - die grösste Gefahr für die Menschen!


Um die Geschehnisse in der Welt zu verstehen, bedarf es eines Verständnisses, sowohl über makroökonomische, als auch über geldmengenpolitische und sozialwissenschaftliche Zusammenhänge.


Um die Geschehnisse in der Welt zu verstehen, bedarf es eines Verständnisses, sowohl über makroökonomische, als auch über geldmengenpolitische und sozialwissenschaftliche Zusammenhänge.

Viele Experten wollen uns mit ihren mathematischen Berechnungen und Modellen beweisen, dass unser Wirtschaft- und Geldsystem seine Berechtigung hat. Ich muss aber keine Formeln kennen oder Modelle verstehen, um zu erkennen, dass es den „Normalbürgern“ in den Industrieländern immer schlechter geht – nicht nur emotional und gesundheitlich, sondern tatsächlich auch finanziell. Früher konnte ein Familienvater seine mehrköpfige Familie alleine durchbringen. Heute ist dies für einen Normalverdiener unmöglich. Wie erklärt man sich das, wenn doch offensichtlich die Industrialisierung und der technische Fortschritt unsere Wirtschaft zum Aufblühen gebracht hat und der Reichtum der Industriestaaten Jahr für Jahr steigt – wo ist denn all das Geld?

Genau, das Geld liegt bei einigen Wenigen und vermehrt sich dort Jahr für Jahr, während sich jene, welche sowieso schon knapp bei Kasse sind, immer mehr verschulden. Wieso wird dieser Wahnsinn nicht gestoppt? Weil Geld durch Schulden entsteht. Je mehr Schulden, desto mehr Geld – zwar nicht für den Verschuldeten aber das stört ja keinen. Naja den Verschuldeten würde das schon stören, aber er versteht die Zusammenhänge nun mal nicht.

Damit auch ein Laie diese Zusammenhänge versteht, werde ich in den folgenden Abschnitten Schritt für Schritt erklären, was uns in diese missliche Lage gebracht hat. Das Thema ist extrem komplex und ich bemühe mich so wenig Details wie möglich zu erklären, sondern auf eine einfach und verständliche Art und Weise grob das Gerüst unseres Finanzsystems aufzuzeigen.

Wie kommt es, dass so wenig Menschen unser System verstehen?

Einerseits führt die Erklärung einer Demokratie dazu, dass die meisten Menschen die Machtsysteme der Wirtschaftskonzerne und die damit zusammenhängende Politik nicht hinterfragen und daher auch nicht verstehen. Wir leben jedoch längst nicht mehr in einer Demokratie. Weshalb dies so ist, erfährst Du teilweise in diesem Blog, sowie in den folgenden Beiträgen der Blogreihe „Massenmanipulation“.

Andererseits leben wir in einer Kultur, die zwar sehr weit entwickelt ist, jedoch durch die unglaublich vielen wissenschaftlichen Errungenschaften, leider eine Tendenz zur isolierte Betrachtungsweise komplexer Systeme zeigt. Die analytische Vorgehensweise der Wissenschaft hat mit der Zerlegung der Welt bis in die kleinsten Einzelteile – die Atome – die Grundlage geschaffen, beinahe jeden Organismus und dessen Beeinflussung durch die Umgebung zu verstehen. Die extreme Spezialisierung in einem Bereich, führt leider meist dazu, dass das Gesamtbild nicht mehr erkannt wird. So haben wir durch spezialisierte Aus- und Weiterbildungen oftmals kein Verständnis über ganzheitliche Prozesse mehr. Und das ist nicht etwa ein unerwünschter Nebeneffekt der Spezialisierung, sondern das Ziel gewisser Machtstrukturen. Diese sind daran interessiert, dass wir Bürger zwar sehr spezialisiert und somit professionell und effizient unsere Arbeit verrichten und produktiv sind, jedoch nicht sehen, wofür wir eigentlich arbeiten, weil uns das Gesamtbild fehlt.

Jeder, der schon einmal ein geheimes Projekt gestartet hat, egal ob im grossen oder im kleinen Rahmen weiss, wovon ich spreche. Um ein Projekt zu verwirklichen braucht man meist die Hilfe anderer. Wenn man jedoch nicht möchte, dass die anderen das Projekt in seiner Ganzheit verstehen (beispielsweise damit sie die Idee nicht stehlen und das Projekt selbst verwirklichen), gibt man jedem Mitarbeiter oder Beauftragten nur einen Bruchteil der Arbeit und somit nur einen Bruchteil der Information über das eigentliche Projekt. Diese Herangehensweise zieht sich über unser ganzes Wirtschafts-, Finanz- und Politiksystem. Das Endresultat der Arbeit vieler einzelner Mitspieler kennt meist nur ein winzig kleiner Teil der Menschen – die sogenannte Elite.

Offensichtlich wird dies beispielsweise, wenn man mit einem „Wirtschaftsexperten“, der einen Masterabschluss in seinem Bereich vorweist, eine Unterhaltung startet und schnell erkennt, dass er oftmals keine Ahnung hat, wie die Wirtschaft insgesamt funktioniert, wie beispielsweise Geld entsteht, weshalb die Menschen immer mehr leisten müssen, damit das System nicht zusammenbricht usw. Der Experte kann dir zwar einen 50-seitigen Businessplan voller Fachwörter und komplizierter mathematischer Berechnungen liefern, doch ein wahres Verständnis über die Wirtschaft fehlt meist. Durch das jahrelange Studium wurde die Meinung dieser Experten meist derart beeinflusst und geformt, dass es an jeglicher Offenheit fehlt, das Gelernte einmal zu hinterfragen. Solche Menschen stellen sich oftmals über den „Normalbürger“ und belächeln diesen, wenn er eine andere Meinung vertritt, ohne sich jemals gefragt zu haben, wer denn eigentlich bestimmt, was in den Lehrbüchern geschrieben steht, welche er jahrelang bedingungslos verschlungen hat. Ich bin keineswegs gegen Absolventen einer Uni oder Fachhochschule, schliesslich habe ich selbst 2,5 Jahre Wirtschaft studiert und kenne viele Uni- und Fachhochschulabsolventen, die ich sehr schätze. Viele positive Eigenschaften zeichnen einen solchen Studenten aus, damit er das Studium überhaupt absolvieren kann. Jedoch rückt durch das Aneignen von Fachwissen oftmals die Intuition und der gesunde Menschenverstand in den Hintergrund, was ich bemängle.

Wissen ist etwas vom wertvollsten, was man meiner Meinung nach besitzen kann, jedoch auch etwas vom gefährlichsten, da es unser Handeln und unser Sein jederzeit beeinflusst. Daher sollte man jedes Buch, jede Sendung und jede Konversation mit Bedacht wählen und sich vorab immer fragen, wer denn eigentlich dieses Wissen vermittelt und welche Absichten dahinterstehen. Und das bringt mich gleich zum nächsten Punkt, weshalb die meisten Menschen unser Monetärsystem nicht verstehen: falsche Informationen. Die Verfälschung und Zerstreuung von Informationen durch politische und wirtschaftliche Machtstrukturen führt dazu, dass die Mehrheit der Menschen keine Ahnung hat, was auf der Welt wirklich vor sich geht und somit die moderne Sklaverei, in welcher wir leben, schweigend akzeptiert. Und genau dies ist das Ziel, denn wenn die Bürger auch nur die geringste Ahnung davon hätten, wofür sie eigentlich BÜRGEN, würde das ganze System zusammenfallen. Ich bin keineswegs der Meinung, dass man sich wütend machen sollte und anfängt sich mit Aggression, Frust und Gewalt zu wehren. Dies ist kein Weg und führt immer nur zu noch mehr Elend. Es geht darum, sich über die Zusammenhänge bewusst zu werden und in erster Linie die eigenen Handlungen zu überdenken. Viele Systeme werden nicht deshalb aufrechterhalten, weil einpaar Wenige diese ins Leben rufen, sondern weil die Mehrheit diese nicht in Frage stellen und bedingungslos hinnehmen. Der Bürger hat viel mehr Macht, als ihm bewusst ist, jedoch nur im Kollektiven. Dies wissen die Machtstrukturen, weshalb deren grösste Bemühung es ist, die Bürger abzulenken: durch Social Media Plattformen, Realityshows, Konsum, Arbeit, Parties, Alkohol, Pornografie und gesundheitliche Beschwerden. Ein abgelenkter Bürger versteht die Zusammenhänge des Systems nicht, in welchem er nicht nur lebt, sondern welches er aufrechterhält.

Erst wenn wir die fundamentalen Zusammenhänge des Geldsystems verstehen, können wir auch gezielt Einfluss nehmen und zwar durch unsere Handlungen und nicht durch das Wählen eines Politikers, der sowieso nur eine Marionette des Systems ist.

Anstatt sein hart verdientes Geld blind einem Anleger oder Berater anzuvertrauen, der sich durch Spekulationen an der Börse selbst eine goldene Nase verdienen möchte und daher meist zu grosse Risiken eingeht, sollte aus meiner Sicht jeder ein Grundwissen über unser Monetärsystem besitzen. Denn unser aller Leben wird stark durch Geld beeinflusst und gesteuert.

An dieser Stelle möchte ich noch Folgendes erwähnen. Viele Finanzexperten, Börsenmakler, Versicherungsberater, sowie die meisten wohlhabenden Menschen, welche durch das Geldsystem immer reicher werden, verfügen selbst nicht über die Informationen, um das System zu durchschauen. Ich möchte nicht, dass aufgrund meines Blogs ein falsches Licht auf ehrliche und gutmütige Bürger geworfen wird, denn diese gibt es überall. Aber leider gibt es eben auch überall unehrliche, skrupellose und gierige Menschen und daher empfinde ich es heute wichtiger denn je, den Menschen nicht aufgrund seiner Herkunft, seines Diploms, seines Vermögens oder seiner sozialen Schicht zu verurteilen, sondern ihn mit dem Herzen zu sehen. Unsere Intuition oder innere Stimme gibt uns immer genügend Informationen über die Absichten unseres Gegenübers. Aber leider funkt unser Verstand meist dazwischen, weil er entweder Chancen oder Gefahren wittert. Wenn wir lernen uns wieder menschlicher und ohne Angst zu begegnen, würden wir uns gegenseitig auch wieder sehen.

Weshalb liegt mir dieses Thema am Herzen?

Ganz einfach, weil mir die Menschen, die Tiere und die Natur am Herzen liegen. Durch das Verstehen wichtiger Zusammenhänge, habe ich erkannt, dass fast das gesamte Leid auf der Welt aufgrund unseres Finanz- und Wirtschaftssystems herrscht. Menschen verhungern und werden ausgebeutet, absichtlich krankgemacht, dumm gehalten und diskriminiert, Tiere werden gequält und auf brutalste Weise umgebracht, die Natur wird vollkommen ausgebeutet und zerstört und Kriege werden inszeniert, nur um das System aufrechtzuerhalten. Unschuldige Menschen sterben nur deshalb, weil einpaar machtgierige, meiner Meinung nach vom Teufel besessene Menschen, ihre Gier nicht sättigen können. Aus meiner Sicht ist dieses System illegal und kriminell. Nicht das Geldsystem an und für sich, sondern das, was daraus gebastelt wurde. Dieses System führt zur Massenverarmung und ist zum Scheitern verurteilt – das weiss jeder, der einigermassen gut in Mathematik ist. Bevor ich aber darauf eingehe, möchte ich zuerst kurz auf die Geschichte des Geldes eingehen, um die Grundlage zu schaffen, die darauffolgenden Erläuterungen interpretieren zu können.

Die Geschichte des Geldes

Geld ist ein Tauschmittel, das für den Handel mit Waren und Dienstleistungen eingesetzt wird. Handel war bereits im Jahre 10‘000 v. Chr. vor der Einführung von Geld möglich – jedoch nur in einem begrenzten Rahmen. So wurde z.B. ein Kamel ausgetauscht gegen einpaar Rinder oder eine Ziege gegen Getreide usw. Schnell wurde klar, dass dieses System einen Haken hatte. Meist hatte jemand ein Gut, dass gefragt war, der Käufer hatte aber nichts oder nicht das Richtige zum Tauschen. Daher wurden die Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Kupfer als Tauschmittel immer beliebter, weil sie einerseits wertvoll und somit handlich waren und andererseits deren Wert relativ einfach durch ihr Gewicht und die Reinheit bestimmt werden konnte.

Durch die steigende Beliebtheit dieser Edelmetalle als Tauschmittel, wurden um das Jahr 650 v. Chr. die Münzen eingeführt. Da diese graviert waren, konnte man nun sehr einfach handeln, ohne die Edelmetalle jedes Mal abwiegen zu müssen. Anfangs funktionierte dieses System noch relativ gut. Da jedoch die Edelmetalle selten und daher schwer zu beschaffen waren, konnten nicht beliebig viele Münzen hergestellt werden. Dies führte dazu, dass die Reichen anfingen ihre Münzen zu horten, um ihren Reichtum zu vergrössern. Eine funktionierende und vor allem wachsende Wirtschaft setzt jedoch das Zirkulieren von Waren und somit von Geld voraus. Daher musste aus Sicht der Regierung ein System geschaffen werden, welches die reichen Münzbesitzer dazu brachte, ihr Geld in die Wirtschaft zu investieren. Das Geschäft musste für die Münzbesitzer lukrativ sein, da sonst der Anreiz des Verleihens nicht vorhanden gewesen wäre.

Dies war die Geburt des Papiergeldes und des Zinses, welcher für viel Übel auf diesem Planeten verantwortlich ist. Weshalb dies so ist, werde ich später erläutern. Die Geldscheine, welche um das Jahr 1100 eingeführt wurden, waren nichts anderes als ein Vertrag, der besagte, dass die Münzbesitzer ihr Gold oder Silber zu einem späteren Zeitpunkt wieder inkl. eines Zinses zurückerhielten. Die in der Wirtschaft tätigen Arbeiter erhielten nun ein Investitionskapital, um sich ein Geschäft aufzubauen und ihre Existenz zu sichern, mussten jedoch einen Teil der Einnahmen den Investoren auszahlen, damit diese den versprochenen Zins auf die ausgeliehenen Münzen erhielten. Die Reichen wurden somit ohne etwas zu leisten immer reicher. Diese Monopolstellung des Geldes war die Geburt des Kapitalismus.

Die Gier nach dem Geld wurde immer grösser, da dieses für die Reichen die Basis darstellte, ohne zu arbeiten immer reicher zu werden. Da die Menge der Edelmetalle begrenzt ist, holte man sich dieses einfach im Ausland. Die Spanier beispielsweise holten jährlich 350 Tonnen Silber von Bolivien nach Europa. Der Handel mit Waren gegen ausländische Edelmetalle war Vielen jedoch zu aufwändig, weshalb immer mehr Kolonien entstanden. Opfer waren damals wie heute die einfachen Menschen, welche gnadenlos ausgebeutet wurden und immer noch werden. Millionen von Menschen verhungerten allein in Indien aufgrund der englischen Kolonialmacht. Hundertausende wurden versklavt und umgebracht – und das alles nur, damit die Reichen noch reicher und noch mächtiger wurden. Das ist heute nicht anders! Der einzige Unterschied besteht darin, dass es heute nicht mehr so offensichtlich gemacht wird, sondern unter einem Vorwand, der so schön verkauft wird, dass niemand ihn hinterfragt – den Medien sei Dank!

Da die Wirtschaft immer weiterwuchs und die Investitionen grösser wurden, war es für Grosskaufleute umständlich, soviel Edelmetalle herumzutragen. Daher fingen auch sie an, mit Papiergeld zu handeln. Dies führte dazu, dass immer weniger Leute ihre Papierscheine zurück in Edelmetalle tauschten und diese bei der Bank als Reserve über immer längere Zeiträume gelagert blieben. 1844 wurde in England der Goldstandard eingeführt. Dieser besagte, dass der Wert des britischen Pfunds mit einer entsprechenden Menge an Goldreserven gedeckt sein musste. Andere Länder wie beispielsweise Amerika schlossen sich dem Goldstandard an und führten ähnliche Gesetze ein. Es wurde blind darauf vertraut, dass das Papiergeld mit einer entsprechenden Menge an Gold gedeckt war und dieses jederzeit eingetauscht werden konnte.

Da die Regierung an einer funktionierenden Wirtschaft aus diversen gesellschaftlichen aber auch eigennützigen Gründen interessiert ist, wurden dennoch mehr Geldscheine gedruckt, als Reserven vorhanden waren. Solange die Bürger ihre Geldscheine nicht in Gold zurücktauschten, flog der Schwindel nicht auf.

Es wurde also Geld gedruckt, dass gar nicht gedeckt war. Wenn der Bürger sowas machen würde, wäre dies Betrug, die Banken dürfen aber das Volk betrügen, ohne dafür geradestehen zu müssen. Dies wirkt sich zwar kurzfristig positiv auf die Wirtschaft aus, hat jedoch langfristig schwerwiegende Folgen, welche wir heute zu spüren kriegen. Und den Preis für dieses Vorgehen zahlt nicht die Bank oder die Regierung, sondern der Bürger.

Trotz einigen Krisen und Crashs, welche schon genug deutlich aufzeigten, dass das System auf Dauer nicht funktionieren kann, hielt man daran fest. Es kam noch schlimmer, als im Jahre 1913 durch den Federal Reserve Act entschieden wurde, dass die Geldmengenrechte, also die Macht über das Geld an eine private Bänkerelite übergeben wurde - diese gründeten die Federal Reserve Bank. Das ist den meisten Bürgern nicht bewusst. Nicht der Staat entscheidet über das Geld der Welt, sondern einige private Bänker.

1944 wurde durch das sogenannte Bretton Woods Abkommen der Dollar zur Weltleitwährung gemacht. Dieser Vertrag, welcher die Währungsbeziehungen zwischen den Nationen regeln sollte, schuf zudem den Internationalen Währungsfonds (IWF) und die Weltbank. Was bedeutet Weltleitwährung? Damals war der Dollar noch mit einem 25% Goldstandard hinterlegt, was es zur einer scheinbar sicheren Währung machte. Daher wurde allen anderen Staaten mitgeteilt, sie müssen in Zukunft nicht mehr Gold als Reserve zur Sicherung des Geldwertes im eigenen Land horten, sondern können stattdessen Dollarnoten hinterlegen, da diese ja durch den entsprechenden Goldwert gedeckt seien. Amerika verpflichtete sich in diesem Abkommen, für 100 Dollar jeweils eine Goldreserve im Wert von 25 Dollar zu hinterlegen. Nur leider hielten sie dieses Versprechen nicht. Der wohl grösste Betrug, der jemals stattgefunden hat, flog auf als 1969 Frankreich seine Dollarnoten zurück in Gold tauschen wollte, was natürlich nicht mehr möglich war. Es kam zum Crash und Präsident Nixon erklärte 1971 die Aufhebung des Gold Standards. Nun mag sich der ein oder andere fragen, wie denn sowas sein kann, dass die Verantwortlichen nicht zur Rechenschaft gezogen wurden und nach dem Auflösen des Gold Standards einfach weiter, jetzt sogar unbegrenzt Geld drucken dürfen. Sowas geschieht nun mal, wenn das Geld die Welt regiert und nicht die Regierungen. Die Verantwortlichen können nicht zur Rechenschaft gezogen werden, denn die Regierungen haben keine Macht über sie. Und nun wird vielen wahrscheinlich auch klar wie lächerlich der Begriff „Demokratie“ in Anbetracht dessen ist, dass wir zwar demokratisch unsere Regierungen wählen dürfen, diese jedoch nicht das Sagen haben. Wenn es darum geht, den kleinen Bürger zu kontrollieren und zu bestrafen natürlich schon, nicht aber, wenn es darum geht die kriminellste und grösste Mafia dieses Planeten zu stoppen. Wir leben in einer korrupten Welt, in welcher alles mit Geld gekauft werden kann. Und wenn man nicht nach der Pfeife dieser Herrschaften tanzt, wird man eliminiert wie beispielsweise Martin Luther King, J.F. Kennedy, Michael Jackson oder Lady Diana. Die Gefahr dieser Machenschaften erkannte bereits der 3. US-Präsident Thomas Jefferson vor über 200 Jahren, was folgendes Zitat belegt:

„Ich bin der festen Überzeugung, dass private Banken, mit dem Recht Geld zu drucken, für die persönliche Freiheit der Bürger gefährlicher sind, als stehlende Armeen!“

Thomas Jefferson (3. US-Präsident, 1801 – 1809)

Wie entsteht Geld?

Nach dieser kurzen Einführung, sollte nun klar sein, dass unser System ein Schuldgeldsystem ist. Das bedeutet, Geld entsteht durch Schuld. Die wichtigste Institution der staatlichen Geldpolitik ist dabei die Zentralbank. Diese bestimmt die Geldmenge, die Zinsen, hält Finanzreserven und lenkt die Währung. Da verwundert es nicht, dass trotz des Wohlstands und Reichtums der westlichen Länder immer mehr Bürger und auch der Staat selbst immer mehr verschuldet ist – irgendwoher muss ja das ganze Geld kommen. Jedesmal, wenn ein Kredit vergeben wird, vermehrt sich das Geld. Wie ist das möglich? Wenn ich zur Bank gehe und einen Kredit beantrage, erhalte ich das Geld, welches von einem anderen angelegt wurde, dann vermehrt sich die Geldmenge, da die Banken nur einen gewissen Prozentsatz des angelegten Geldes (z.B. 10%) als Reserve behalten müssen und den Rest an einen Kreditnehmer weitergeben dürfen. So die Theorie. In Wahrheit wird aber der sogenannte Hebeleffekt angewandt. Das bedeutet, dass die Bank, wenn sie CHF 1000.- als Sparkapital erhält, das 10-fache als Kredit vergeben darf. Von den CHF 1000.- werden somit nicht CHF 100.- als Reserve zurückgehalten und CHF 900.- weitergegeben, sondern die ganzen CHF 1000.- werden als die 10% Reserve angesehen und in Form von Girogeld, also Geld, dass einfach in den Computer getippt wird, dürfen nun CHF 10'000.- weitergegeben werden. Nun muss ich zudem nicht nur den Kredit zurückzahlen, sondern auch einen Zins. Dieser Zins war vorher jedoch ebenfalls nirgendwo vorhanden, das heisst, ich muss Geld zurückzahlen, dass vorher nicht existierte. Im schlechtesten Fall stammt das Geld nicht einmal von einem anderen Anleger, sondern wurde von der Bank neu gedruckt und somit ist die gesamte Geldmenge nicht nur durch den Zins angestiegen, sondern um meinen ganzen Kredit. Da unser System so aufgebaut ist, dass die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden, verschulden sich immer mehr Bürger. Durch die vielen Kreditvergaben müssen auch die Geschäftsbanken sich bei den Notenbanken verschulden, denn nur die Notenbanken dürfen Geld drucken. Auch der Staat verschuldet sich immer mehr. Wenn durch Steuereinnahmen die Staatsausgaben nicht gedeckt werden können (z.B. in einer Zeit der Rezession, in welcher durch die hohe Arbeitslosigkeit zu wenig Steuern eingenommen wurden), muss der Staat bei der Bank einen Kredit aufnehmen.

Wieso müssen wir immer mehr leisten?

Da auch der Staat für seine Kredite zusätzlich Zinsen zahlen muss, erhöht sich das Risiko einer starken Staatsverschuldung und eines Staatsbankrotts. Und genau dies ist der Grund, weshalb wir immer mehr leisten müssen und uns trotzdem immer weniger leisten können. Irgendjemand muss für die Schulden des Staates bürgen und diese abzahlen und das ist der Steuerzahler, deshalb werden wir ja Bürger genannt. Je produktiver wir sind, desto mehr Produkte und Dienstleistungen verkauft ein Unternehmen und desto mehr Geld wird verdient. Mehr Geld in der Kasse des Unternehmens, bedeutet für den Staat mehr Gewinnsteuer und falls das Unternehmen die Löhne erhöht oder zusätzliche Mitarbeiter einstellt, heisst dies für den Staat mehr Lohnsteuern und mehr Sozialbeiträge. Wenn das Unternehmen wächst werden zudem weitere Investitionen z.B. für zusätzliche Maschinen getätigt. Dadurch entstehen wieder neue Kredite. Zudem profitiert der Staat von den Mehrwertsteuern, welche der Käufer auf die Produkte zahlt, denn ein Unternehmen muss diese dem Staat abliefern. Die Zinsen, welche das Unternehmen nun für den aufgenommenen Kredit zur Beschaffung einer neuen Maschine zahlt, werden natürlich auf den Kunden überwälzt. Es ist ein wahrer Teufelskreis und genau dies ist der Grund, weshalb wir uns in einer Konsumgesellschaft wiederfinden. Der Staat braucht Konsum.


Die Tatsache, dass jedes Jahr ein neues Handy rauskommt und die Mode sich ändert, liegt nicht in erster Linie daran, dass wir so viele innovative und kreative Leute da draussen haben, welche einen Mehrwert für uns erschaffen wollen. Der wahre Grund ist der, dass Produkte, welche eigentlich noch gut und gebrauchsfähig sind, dem Staat und den Banken kein Geld einspielen. Die Unternehmen stehen unter enormem Druck und müssen daher kreativ und innovativ sein und immer neue Produkte auf den Markt bringen. Daher werden wir durch das Fernsehen, die Social-Media-Kanäle und Werbungen zu ego-bezogenen Menschen geformt. Alles was zählt, ist das eigene Aussehen, die Kleider, die Autos, der Status. Das macht nicht glücklich, jeder weiss das. Aber die psychologischen Tricks der Medien, Nachrichten und Werbungen sind so ausgeklügelt, dass wir dieser Illusion trotzdem verfallen.

Ein kurzer Blick ins Instagram oder Facebook wird das jedem bestätigen – lauter Selfies, lauter Menschen, die sich selbst profilieren und irgendjemandem etwas beweisen wollen, Frauen, welche immer mehr nackte Haut zeigen, um in der Masse nicht unterzugehen, Männer, die sich immer grössere Mengen an Wachstumshormonen und Testosteron spritzen, um grösser und stärker zu sein als alle anderen – mal ehrlich, wohin führt denn das Ganze? Der Fokus wird so stark auf Oberflächlichkeiten gelegt, dass fast sämtliche Werte verloren gehen. Das persönliche, innere Wachstum wird vernachlässigt. Dies führt dazu, dass wir zwar lauter Models da draussen sehen, aber abgesehen vom Aussehen nicht viel übrigbleibt. Durch die fehlende Persönlichkeit ist es den meisten Menschen unmöglich eine gesunde Beziehung aufzubauen und zu führen. Wir haben zwar immer mehr Fans auf Instagram und Freunde bei Facebook, aber trotzdem werden wir immer einsamer und unglücklicher. Die Frauen werden zu Emanzen, weil sie keinen richtigen Mann mehr an ihrer Seite haben und die Männer verweiblichen, weil sie verlernt haben die Kontrolle und Führung über ihr Leben zu übernehmen. Das muss zum Chaos führen und da sind Lügen, Betrügereien, Einsamkeit, Enttäuschung, Verlustängste und ein Mangel an Vertrauen in andere aber auch an Selbstvertrauen vorprogrammiert. Wer sich nicht von der oberflächlichen Schale täuschen lässt, kann schnell erkennen, dass wir in der heutigen Zeit lauter Menschen haben, welche unter einem Mangel an Selbstvertrauen und unter Ängsten leiden. Und genau dies ist das Ziel der Machtelite. Denn ängstliche, einsame und schwache Menschen sind viel einfacher zu kontrollieren, zu führen und von der Wahrheit abzulenken. Deshalb werden Beziehungen bewusst zerstört, Familien auseinandergebracht und Rassismus und ein trennendes Denken gezielt gefördert. Das ist kein Zufall und bestimmt nicht unsere Bestimmung und das wahre Wesen des Menschen. In unserem Ursprung sind wir alle gleich, wir wollen lieben, geliebt werden, Spass haben, die Welt entdecken und insbesondere dies mit anderen teilen. Das wäre unser wahrer Ursprung, wenn wir nicht von Kind auf tagtäglich geformt und konditioniert werden würden. Durch das trennende und ego-bezogene Denken sind wir aber leichte Beute. Wir hinterfragen nichts, sind abgelenkt und zudem extrem lukrativ. Aber dies hat seinen Preis – sozial, psychisch, gesundheitlich und auch finanziell.

Was sind die Folgen von Zinsen und Zinseszinsen?

Zinsen führen zu einer massiven Kapitalumverteilung. Die Armen werden immer ärmer und die Reichen immer reicher. Da Zinse aus dem Nichts geschaffen werden, muss jemand diese natürlich decken und abzahlen und das ist wie bereits erwähnt immer der Bürger. Reiche stellen ihr Geld zur Verfügung und werden durch den Zins somit ohne auch nur einen Finger zu krümmen immer reicher. Da die Kaufkraft des Bürgers immer schwächer wird, werden immer mehr Kredite aufgenommen. Somit fliesst über die Zinsen immer mehr Geld von den Armen (den Kreditnehmern) zu den Reichen (den Kreditgebern). Dabei wird der Effekt des Zinseszinses von den Meisten massiv unterschützt. ​​Der Zinseszinseffekt ist die Auswirkung der Tatsache, dass nicht nur auf das gesparte Kapital Zins bezahlt wird, sondern auch auf die Zinsen, die sich Jahr für Jahr kumulieren, wenn das Kapital und die Zinsen nicht abgehoben werden. Um das Ausmass des Zinseszinseffekts "greifbar" oder "verständlich" zu machen, wenn man den überhaupt dazu in der Lage wäre, möchte ich dies anhand eines praktischen, in der Finanzbranche oftmals erwähnten Beispiels verdeutlichen:

Wenn Jesus vor 2000 Jahren einen Rappen zu einem Zinssatz von 5% angelegt hätte, wie viel wäre jetzt auf seinem Konto?

Nur mit dem normalen Zins ohne Zinseszins: CHF 1.- Mit Zins und Zinseszins: 195 Millionen Erdkugeln aus purem Gold!


So unglaublich dies scheinen mag sind wir schlechtweg nicht in der Lage die Dimension von exponentiellem Wachstum zu begreifen. Da die meisten Menschen kein übriges Geld haben, dass sie über mehrere Jahre auf dem Konto "lagern" können, sind sie davon auch nie betroffen. Ganz anders sieht es aber bei den Reichen aus. Diese erhalten mittlerweile zwar keine 5% Zinsen mehr auf ihr Erspartes und haben auch nicht die Zeit 2000 Jahre zu sparen, jedoch sprechen wir bei diesen Personen nicht von einem Vermögen von 1 Rappen wie in obigem Beispiel, sondern von Millionen und Milliarden!

Hinzu kommt, dass das Geld nicht direkt von den Geldgebern zu den Geldnehmern fliesst, sondern über eine Zwischenstelle – die Bank. Diese will sich natürlich auch ein Stück des Kuchens abschneiden und erwirtschaftet durch die Massenverschuldung (verursacht durch den Bürger, aber auch durch die Regierung) enorme Gewinne. Und wer muss für diese Gewinne aufkommen? Natürlich wieder der Bürger. Dieser weiss nur meist nichts davon, weil er das gesamte System nicht durchschaut. Über Zinsen, Steuern und Preiserhöhungen bei den Produkten, zahlt der Bürger nicht nur für die eigenen Schulden, sondern wie oben erwähnt auch für die Schulden des Staates, sowie für die Gewinne der Banken. Fälschlicherweise gehen die Meisten davon aus, dass die Regierungen über den Banken stehen. Dies ist jedoch längst nicht mehr der Fall, da die Regierungen sich durch ihr eigenes System selbst die Macht genommen haben. Macht hat in der heutigen Zeit, wer Geld hat und das sind nicht die Regierungen, welche selbst stark verschuldet sind, sondern die Banken.


Wer in unserer Politik das sagen hat ist somit viel weniger wichtig, als die Frage, wer die Kontrolle über die Banken und somit über das Geld hat. Doch diese Herrschaften können wir leider nicht wählen und sie agieren schon gar nicht im Sinne des kleinen Bürgers. Alles was in diesen Kreisen zählt, ist die bestehende Macht weiter auszubauen und dies gelingt dank den Medien, der Pharmaindustrie, der Lebensmittelindustrie, der Politik, sowie der Musik- und Filmindustrie heutzutage besser denn je. Denn noch nie war der Bürger so unwissend, so verschwenderisch, so einsam, so krank, so verblendet und so abgelenkt wie in der heutigen Zeit. Alles hängt mit dem einen Ziel der Weltelite zusammen und jeder, der seinen Fernseher ausschaltet, die Zeitungen wegwirft, seine Social Media Profile für einpaar Tage deaktiviert und anfängt sich selbst zu informieren und sich eine eigene Meinung zu bilden erkennt, dass dies keine Verschwörungstheorie ist. Das Hauptproblem in der heutigen Gesellschaft ist nicht, dass die Menschen diese Zusammenhänge nicht verstehen würden. Das Problem ist, dass die Meisten nicht an die dafür notwendigen Informationen kommen oder noch schlimmer, dass sie die Zusammenhänge nicht verstehen wollen, da es angenehmer ist, wenn man all das nicht weiss. So scheint es jedenfalls. Aber ob man die Wahrheit nun kennt oder nicht, sie wirkt sich auf all unser Leben aus. Zwar kann man viele Tatsachen als einfacher Bürger nicht beeinflussen, viele kann man jedoch zumindest mitgestalten, aber eben nur, wenn man sie auch versteht.

Wie Du erkennen kannst, ist es mein Anliegen dieses Wissen mit meinen Mitmenschen zu teilen und ich sehe es als meine Verantwortung dies zu tun. Da aus meiner Sicht jeder über diese Informationen verfügen sollte, sehe ich es auch als deine Verantwortung deine Mitmenschen auf diesen Blog aufmerksam zu machen. Natürlich nur, wenn Du dahinterstehen kannst und er für Dich eine Bereicherung darstellte. Ich freue mich über jede Unterstützung, denn ich weiss, dass wir gemeinsam viel stärker sind.

Ein bemerkenswerter Gastbeitrag von Daniela Lovric!

--> Die erfolgreiche Jungunternehmerin führt gemeinsam mit ihrem Partner die SNF-Academy, die täglich Menschen aus den Fängen des Systems begleitet: "Wir sehen unsere Aufgabe darin, mit unseren Erfahrungen, unserem Wissen und unserer Motivation andere Menschen zu bereichern und zu unterstützen mehr aus sich und ihrem Leben herauszuholen. Jeder Mensch ist einzigartig und sollte diese Einzigartigkeit ausleben dürfen."

Teil 2: Geld regiert die Welt, aber wer regiert das Geld?


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