• Jan Walter

DU-Munition: Neue Studie bestätigt URAN-ALBTRAUM der US/NATO-Kriege!

Dass radioaktive Strahlung massive DNA-Schäden verursacht, ist schon lange bekannt. Leider hat dieses Wissen weder die NATO noch die USA davon abgehalten in den letzten Jahrzehnten tonnenweise Uranmunition zu verballern und in Kauf zu nehmen, dass jahrzehntelang über mehrere Generationen herzzerreissende Schäden verursacht werden. Die NATO und William Clinton haben es in Serbien getan, George W. Bush im Irak und Barack Hussein Obama II in Syrien. Alle drei Kriege wurden mit Lügen gerechtfertigt und werden von der Lügenpresse bis heute gutgeheissen.

Wenn diese 3 ehemaligen Präsidenten ein Gewissen hätten, würden sie sich fragen: Was haben wir bloss getan?

Truthout.org berichtet, dass unabhängige Forscher zum ersten Mal bestätigt haben, dass die Körper von irakischen Kindern mit angeborenen Behinderungen wie Herzkrankheiten und missgebildeten Gliedmassen in der Nähe eines ehemaligen US-amerikanischen Luftwaffenstützpunkts im Südirak mit hohen Konzentrationen an radioaktiven Schwermetallen verseucht sind.

Die Ergebnisse scheinen die Behauptungen irakischer Ärzte zu untermauern, die eine hohe Rate angeborener Behinderungen bei Säuglingen beobachteten, die in Gebieten geboren wurden, in denen im blutigen ersten Jahr des jüngsten Irak-Krieges schwere Kämpfe stattfanden.

Im Jahr 2016 testeten Forscher die Haare und Zähne von Kindern aus Dörfern in der Nähe der Talil Air Base, einer ehemaligen US-Luftwaffenbasis südlich von Bagdad und in der Nähe der Stadt Nasiriyah. Sie fanden überhöhte Uran- und Thoriumgehalte, die mit Krebs in Verbindung stehen. Dr. Mozhgan Savabieasfahani, eine unabhängige Forscherin aus Michigan und Mitautorin der Studie, sagte, dass die Kontamination bei Kindern mit angeborenen Behinderungen in der Nähe der Talil Air Base bis zu 28-mal höher war als bei der Kontrollgruppe.


„Im Grunde genommen sehen wir bei diesen Kindern den Fussabdruck von abgereichertem Uran.“

Mithilfe statistischer Analysen stellten die Forscher ausserdem fest, dass das Leben in der Nähe der Luftwaffenbasis mit einem erhöhten Risiko für die Geburt eines Kindes mit angeborenen Behinderungen, einschliesslich angeborener Herzkrankheiten, Deformationen der Wirbelsäule, Lippenspalten sowie fehlenden oder fehlgeformten und gelähmten Gliedmassen verbunden ist. Die Ergebnisse der Studie werden in Kürze in der Zeitschrift Environmental Pollution veröffentlicht, in der nach Ansicht der Autoren weitere Untersuchungen erforderlich sind, um festzustellen, inwieweit Toxine, die nach dem von den USA geführten Krieg und der Besatzung zurückgeblieben sind, die irakische Bevölkerung weiterhin kontaminieren und krank machen.


David Swanson, ein US-amerikanischer Friedensaktivist und mehrfacher Buchautor veröffentlichte am 21. September zusätzliches Bildmaterial, das ihm Dr. Mozhgan Savabieasfahani zur Verfügung stellte. In den Jahren nach 2003 hatte das US-Militär mehr als 500 Militärstützpunkte im Irak, viele davon in der Nähe irakischer Städte. Diese Städte litten unter den Einflüssen von Bomben, Kugeln, chemischen und anderen Waffen, aber auch unter den Umweltschäden von offenen Feuerstellen auf US-Stützpunkten, verlassenen Panzern und Lastwagen und der Lagerung von Waffen, einschliesslich Waffen mit abgereichertem Uran.

Karte der US-Stützpunkte im Irak

Die Studie wurde in Nasiriyah in der Nähe der Tallil Air Base durchgeführt. Nasiriyah wurde 2003 und in den frühen 1990er Jahren vom US-Militär heftig bombardiert. Auf der folgenden Karte wird die Anzahl der Säuglinge mit angeborenen Behinderungen in der Nähe von Nasiriyah dargestellt.

Zu den sichtbaren Geburtsfehlern zählen: Anenzephalie (ohne Gehirn - A1 und A2, B), Anomalien der unteren Extremitäten (C), Hydrozephalus (D), Spina bifida (E) und multiple Anomalien (F, G, H).

Hier ist eine weitere Illustration von Hand- und Fussanomalien bei Kindern in Nasiriyah und in der antiken Stadt Ur in der Nähe des US-Stützpunktes:

Die Studie ergab eine Korrelation zwischen der Entfernung zur Tallil Air Base und der Häufigkeit von Geburtsfehlern sowie der Konzentration von radioaktiven Rückständen in den Haaren. Es wurde zudem ein Zusammenhang zwischen der Urankontamination in der Umwelt und der Häufigkeit von Geburtsfehlern festgestellt.

Irak ist das am stärksten durch Uranwaffen kontaminierte Land. US-amerikanisches und britisches Militär verschossen in den Kriegen von 1991 und 2003 1000 bis 2000 Tonnen Uranmunition. Die Zivilbevölkerung war nicht über die Risiken des Einsatzes informiert. Feldstudien über die Auswirkungen von Uranmunition im Irak wurden aufgrund der Weigerung der USA, Orts- und Mengenangaben über verschossene Munition zur Verfügung zu stellen, stark behindert. Pax hat vom niederländischen Verteidigungsministerium im Rahmen des „Freedom of Information Act“ einige wenige US-Koordinaten erhalten, aus welchen hervorgeht, dass die US-Armee 2003 DU auch in Wohngebieten eingesetzt hat. Die Anzahl der Krebserkrankungen in der Provinz Babil, südlich von Bagdad, explodierte von 500 diagnostizierten Fällen im Jahr 2004 auf 9082 im Jahr 2009. Uran-Munition wurde in fünf Kriegen, unter anderem auch in Serbien und in Afghanistan eingesetzt. Fazit: Was die NATO-Länder und insbesondere die USA in den letzten Jahrzehnten angerichtet haben, war in den meisten Fällen illegal und an Grausamkeit kaum zu übertreffen. Wir brauchen unbedingt mehr ehrliche Medien und aufrichtige Menschen, die sich politisch engagieren und Verantwortung übernehmen. Wer sich darauf verlässt, dass jemand anderes das Problem lösen wird, ist Teil des Problems.

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